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FRONLEICHNAM

23. června 2011 v 22:44 | KLEVKA |  EINE HANDVOLL DEUTSCH
Es war kurz nach dem 2. Weltkrieg und ich war noch ein Kind, so fünf-sechs Jahre alt, als meine Mutter sich einmal entschloss, an der Prozession des Fronleichnamsfestes in unserer großen Stadt teilzunehmen. Mir wurde ein langes weißes Brautjungfernkleid genäht (dann auch für die spätere erste Kommunion aufbewahrt), eine Kindertiara (mit Wachsblumen und synthetischen Perlen besetzt) und ein Blumenkörbchen gekauft… Ich war so aufgeregt vor Freude, dass ich schon einige Tage vor dem anstehenden Fest gar nicht schlafen konnte - die Prozession soll durch viele Straßen unserer Stad ziehen... Aber es fehlten noch Blumenblüten in das Körbchen, die wir - kleine Mädchen, die die Monstranz mit "Christus´ Leib" vorgingen - auf die Straßen streuen sollten, genau wie es damals vor vielen, vielen Jahren geschah, als Jesus nach Jerusalem kam …
Das Fronleichnamsfest ist ein Hochfest im Kirchenjahr der katholischen Kirche , mit dem die leibliche Gegewart Jesu Christi im Sakrament der Eucharistie gefeiert wird.
Die Bezeichnung Fronleichnam leitet sich vom mhd. vrône lîcham "des Herren Leib" (geistlichen oder weltlichen) ab. In der Liturgie heißt das Fest "Hochfest des Leibes und Blutes Christi", regional wird es auch "Prangertag" oder "Blutstag" genannt. Im Englischen und in anderen Sprachen trägt das Hochfest den Namen "Corpus Christi " (tschechisch "Boží tělo", englisch wörtlich "Body of Christ").
Fronleichnam wird am Donnerstag nach dem Dreifaltigkeitsfets begangen (am 60. Tag nach dem Ostersonntag ) und fällt somit frühestens auf den 21. Mai und spätestens auf den 24. Juni. Der Donnerstag als Festtermin steht in enger Verbindung zum Gründonnerstag und der damit verbundenen Einsetzung der Eucharistie durch Jesus Christus selbst. Wegen des stillen Charakters der Karwoche erlaubt der Gründonnerstag keine prunkvolle Entfaltung der Festlichkeit. Aus diesem Grund wurde das Fest Fronleichnam bei seiner Einführung auf den Donnerstag der zweiten Woche nach Pfingsten gelegt. In Ländern, in denen Fronleichnam kein gesetzlicher Feiertag ist, kann das Hochfest auch am darauffolgenden Sonntag gefeiert werden, z.B. in England.
Der wichtigste Teil des Fronleichnamsfestes ist die Heilige Messe, deren liturgische Texte sich auf das Geheimnis der Eucharistie beziehen. Vielerorts wird dieser Gottesdienst im Freien, etwa auf öffentlichen Plätzen gefeiert.
An die Heilige Messe schließt sich in der Regel die Prozession an, regional auch "Gottestracht" (von mhd. trahte, Substantiv zu tragen) genannt, bei der die Gläubigen die vom Priester oder Diakon getragene Monstranz mit dem "Allerheiligsten" (einer konsekrierten Hostie) in einem Festzug unter Gebet und Gesang durch die Straßen begleiten. Die Monstranz wird dabei von einem "Himmel" genannten Stoffbaldachin beschirmt. Mit einer Station an bis zu vier Außenaltären, bei denen jeweils ein Abschnitt aus dem Evangelium vorgetragen, Fürbitten gesprochen und der eucharistische Segen alle Himmelsrichtungen und über die Stadt erteilt werden, werden Elemente eines Flurumgangs aufgenommen. Die Prozession schließt meist in der Pfarrkirche mit dem "Tantum Ergo" und dem "Te Deum".
Die heutige Sinngebung der Prozession geht in der Regel vom Bild des "wandernden Gottesvolks" aus, dessen Mitte Christus, das "Brot des Lebens", ist. Die Verbindung von Prozession und Heiliger Messe wird stärker betont.
("… einst sollen doch wir alle auf dem Rückweg zu Vaters Haus im Himmel sein…")
"Kehrt euch zu mir, spricht der HERR Zebaot, so will ich mich zu euch kehren."
Sacharja 1,3
"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen."
Matthäus 6,33
In Deutschland ist Fronleichnam ein gestzlicher Feiertag in den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Hessen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie in einigen Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung in den Ländern Sachsen (bestimmt durch die Fronleichnamsverordnung) und Thüringen (im gesamten Landkreis Eichsfeld und in den Eichsfelder Ortschaften des Unstrut-Hainich-Kreises und Teilen des Wartburgkreises). In den übrigen Ländern und Regionen gibt es Sonderregelungen, wie etwa Anspruch auf unbezahlte Freistellung und Unterrichtsbefreiung für katholische Arbeitnehmer und Schulkinder.
In der Schweiz ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag in den überwiegend katholisch bevölkerten Kantonen. In gan Österreich und Liechtenstein ist Fronleichnam ein gesetzlicher Feiertag.
(Nach Wikipedia.de)
 

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Komentáře

1 ♥livka♥ ♥livka♥ | Web | 28. června 2011 v 12:19 | Reagovat

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