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SCHÖPFUNGSMYTHEN

21. prosince 2011 v 14:50 |  EINE HANDVOLL DEUTSCH
Eine Reflexion zum Film SCHÖPFUNGSMYTHEN

Fragen nach der Entstehung der Welt und dem Ursprung seiner Existenz haben den Menschen seit seiner Bewusstwerdung beschäftigt. In den Geschehnissen der ihn umgebenden Natur fand er Zeichen, die ihm eine Vorstellung vom Uranfang vermittelten und allmählich entstanden im Legendenschatz aller Völker und Kulturen Erzählungen, die eine schlüssige Erklärung dafür zu formulieren suchten, wie der Kosmos und das Leben auf unserem Planeten entstanden sein könntenWie eine ursprüngliche, vor aller Zeit existierende - meist göttliche - Macht die Welt, alle Dinge und letztlich auch den Menschen erschaffen haben könnte.
Mythen waren ursprünglich wohl nur verdichtete Beschreibungen des jeweiligen Lebensraumes und seiner unmittelbar erfahrbaren Bedingungen, im Laufe der Zeit jedoch entwickelten sie sich zu wichtigen 'Völkergedanken'. Der englische Anthropologe Neil Philip bringt es auf den Punkt, wenn er schreibt: 'Mythen spiegeln die Seele eines Volkes'. So unterschiedlich die Erzählungen sein mögen, es überrascht doch, dass sich unabhängig von den Gegebenheiten des jeweiligen Lebensraumes einige elementare, alle Kontinente und Kulturkreise übergreifende Grundgedanken finden lassen, die ihre Gültigkeit im Regenwald wie in der Wüste, im Hochgebirge wie in der Südsee haben. So kennen viele Legenden die Leere und das Chaos des Anfangs, das Erscheinen des Lichts, die große Flut, die Vorstellung von Himmel und Erde als Liebespaar, das schrittweise Sich-Herausbilden des Menschseins, das Gestalten eines ersten Menschen aus Lehm, den Hauch des Lebens, das schöpfende Wort, die enge Verbundenheit mit der Natur und allen Lebewesen.
Mythen entstanden überall auf der Welt, weil sie einem elementaren, innersten Bedürfnis des Menschen zu entsprechen scheinen. Sie wurden zu grundlegenden Bausteinen für die Weltbeschreibung, das 'Weltbild' aller Völker und Kulturen und ihre wiederholte Erzählung bildete den ersten Schritt auf dem Weg zur Entwicklung von einer Art bildhaften Urzelle, einer elementaren und endgültigen Idee, aus der die religiösen Vorstellungen der Menschen, die Religionen der Welt selbst, entstanden sind. Jochen Richter besuchte im Jahr 2008 zwölf indigene Völker rund um den Globus.
Neun Erzählungen fanden Platz in dieser Dokumentation. In Südamerika traf Jochen Richter die Tupari am Rio Branco, nahe der bolivianischen Grenze. In Afrika besuchte er die Bidjogos auf einem Archipel vor Guinea-Bissau, die Dogon in Mali und die Himba im Norden Namibias. In Arizona drehte er bei den Navajos im Canyon de Cheilly und in Grönland traf er eine Inuit in Ilulissat. In Westaustralien besuchte er eine Aboriginee-Sippe und im Südwesten Chinas ein Bergdorf der Naxi-Minderheit. In der westlichen Mongolei traf er den Schamanen und Häuptling der Tuva. Dreharbeiten in Island und Ägypten schlossen die 84 Tage dauernde Reise ab.

 

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Komentáře

1 vestec vestec | Web | 12. ledna 2012 v 15:59 | Reagovat

Dobry clanek, hezky blog, podivas se na muj webik?

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